Und noch ein Layout — Green Wood

Und noch ein Layout — Green Wood

Wie ich bereits angekündigt habe, bekommt mein 54 Liter Aquarium neues Leben. Und natürlich möchte ich euch das nicht vorenthalten. Allerdings ist es diesmal weniger durchdacht und eher ein Schnellschuss. Das sieht man an vielen Ecken, aber dazu später noch mehr. Aber genug der Worte. Jetzt möchte ich anfangen, Schritt für Schritt zu zeigen, wie ich vorgegangen bin.

Die Wurzeln wässern

Mein Hardscape habe ich in großen Teilen schon gehabt. Lediglich die Wurzeln habe ich neu gekauft. Dabei setze ich dieses Mal auf relativ große Mangrovenwurzeln.

Der Grund ist dabei relativ simpel: Ich spiele mit dem Gedanken, Schmetterlingsbuntbarsche zu halten. Diese wünschen sich allerdings eine gute Aufteilung des Aquariums. Die relativ großen Wurzeln sind dafür perfekt.

Aber da ist doch immer ein Problem! Genau, Wurzeln neigen zu Beginn zum Auftreiben. Und das deutlich! Deshalb habe ich alle Wurzeln erst mal für fünf Tage in einen Eimer mit Wasser gepackt. So können sie sich vollsaugen und werden deutlich schwerer.

Bodengrund einbringen

Als Erstes möchte ich mein Lavagranulat im Aquarium haben. Dazu habe ich dieses Mal nur vier oder fünf Liter verwendet. Bei der Größe dieses Beckens reicht das aus.

Lavagranulat ist mir vor allem wegen seiner porösen Struktur wichtig. Es ermöglicht eine bessere Durchflutung des Bodens. Somit ist er perfekt für die wichtigen Bakterien im Aquarium geeignet.

Als nächste Schicht kommt Soil. Eigentlich hätte ich hier gerne den Powder-Type verwendet, allerdings hatte ich noch einen 9-Liter-Beutel GlasGarten Environment Soil* übrig. Noch mal 35 Euro für anderes Soil wollte ich deshalb nicht ausgeben. Somit ist die Körnung etwas gröber, aber von oben wird das eh nicht sichtbar sein.

Hardscape einbringen

Beim Hardscape setze ich diesmal auf neue Mangrovenwurzeln und vorhandenes Diabasgestein. Dadurch ist das Ganze relativ günstig geblieben.

Natürlich versuche ich mich, an den Grundregeln des Aquascaping zu orientieren. Eine dreieckige Komposition und die Rule of Thirds sind dabei meine liebsten Helfer. Außerdem fange ich natürlich beim größten Stück an und baue dann Stück für Stück darauf auf.

Bepflanzung

 

Fangen wir ganz am Anfang an. Was kommt denn in dieses Aquarium? Da muss ich zunächst sagen, dass ich mir Pflanzen ausgesucht habe, die ich haben wollte. Ein exaktes Layout ist dabei nicht geplant. Es wird also etwas improvisiert. Hier einmal meine Pflanzenwahl:

  • Micranthemum Montecarlo / Montecarlo Perlkraut — 1 x InVitro XL
    Ganz klar mein Favorit unter den Bodendeckern. Diese Pflanze ist einfach zu halten und sieht super aus.
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  • Hydrocotyle cf. tripartita / Dreiteiliger Wassernabel — 1 x InVitro
    Diese Pflanze sieht einfach sehr schön aus. Außerdem wächst sie recht schnell und ist deshalb gut geeignet, um Algen vorzubeugen.
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  • Ludwigia Palustris / Kleine Tiefrote Ludwigie — 2 x Topf
    Eine wunderschöne Rote Pflanze, die auch ohne großen Aufwand im schönen Gewand steht. Ich wollte sie schon immer testen!
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  • Anubias barteri var. nana ‘Pangolino’ — 2 x Topf
    Die kleine Art der Anubien, die ich persönlich finden konnte. Besonders kleine Blätter zeichnen diese Pflanze aus.
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  • Cryptocoryne wendtii ‘Kompakt’ / Kompakter Wasserkelch — 1 x InVitro
    Ich mag Cryptocorynen sehr. Das ist Geschmackssache aber diese Pflanze ist da etwas besonderes. Sie entstand aus einer Selektion der normalen Wendtii-Form.
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  • Juncus Repens / Kriechende Binse — 1 x InVitro
    Für mich immer wieder ein Klassiker. Ich sehe diese hübsche Pflanze selten bei anderen, finde sie aber selbst sehr ansprechend.
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  • Pogostemon helferi / Kleiner Wasserstern — 1 x InVitro
    Eine besondere Blattform zeichnet diese Pflanze im besonderen aus. Da sie anscheinend etwas heikel ist, habe ich sie bisher nicht getestet. Das werde ich jetzt ändern.
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Vorbereitung der Pflanzen

Zur Vorbereitung der Pflanzen benötige ich zwei mit Wasser gefüllte Schüsseln, ein etwas größeres Brett und eine Rolle Küchenpapier. Da ich von hinten nach vorn bepflanze, gehe ich bei der Vorbereitung genau umgekehrt vor. Das hat den Grund, dass ich die Pflanzen übereinander stapele. Zunächst teile ich also das Montecarlo Perlkraut auf, dann den Wassernabel und so weiter.

Dadurch entstehen mehrere Schichten meiner Pflanzen auf dem Brett. Jede wird durch ein Feuchtes Zewa von der Vorherigen getrennt. Auf diese Weise trocknen die Pflanzen nicht aus, auch wenn ich etwas länger brauche. Alles in allem dauert so eine Pflanzenvorbereitung gut und gerne 90 Minuten. Ich habe während dessen ein paar Folgen Arrow geschaut.

Bepflanzen

Jetzt geht es ans Werk. Als Erstes kommen die Hintergrundpflanzen. Dann mache ich mit dem Mittelgrund weiter und anschließend kommt der Vordergrund. Aber hier lasse ich lieber Bilder als Worte sprechen.

Wasser einfüllen und Technik installieren

So, jetzt kommt der Abschluss. Ich habe alles bepflanzt und das Becken sieht so weit ganz gut aus, zumindest meiner Meinung nach. Jetzt kommt mein Eden 511 Thermo dran. Anschließend setze ich noch die Chihiros RGB60 drauf. Dann muss nur noch das Wasser rein und Microbe-Lift Special Blend* hinzugefügt werden. Das war es dann auch schon.

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2 Gedanken zu “Und noch ein Layout — Green Wood

  1. Hallo, vielen Dank für den Beitrag! Ich finde das Aquarium sieht wirklich super aus! Ich finde deine Ideen generell sehr cool und werde mich bald mal auch mal an dem Wabi-Kusa versuchen 🙂
    Liebe Grüße
    Lisa

    • Hallo Lisa,

      vielen Dank für die Leben Worte, ich versuche immer etwas Neues zu machen. Mein Wabi-Kusa ist leider krachend gescheitert, dazu steht auch noch ein Beitrag aus. Leider habe ich so viele Projekte, dass es schwer fällt alles zu dokumentieren 🙂 Wenn du dich selbst daran probieren möchtest, versuche die Folie recht lang darüber zu lassen. Ich habe sie deutlich zu früh abgenommen.

      Beste Grüße
      Dominik

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