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Techniken im Aquascaping – Rule of Thirds

Techniken im Aquascaping – Rule of Thirds

Aquarien sind atemberaubend. Und mit den richtigen Techniken können wir sie sogar noch schöner gestalten. In dieser Artikelserie möchte ich euch diese näher bringen. Eines vorweg: Ich bin kein professioneller Aquascaper. Aber trotzdem kenne ich die Grundprinzipien. Deshalb möchte ich euch dabei helfen, diese zu verstehen. In diesem Artikel beginnen wir mit der wohl bekanntesten Technik im Aquascaping, der Rule of Thirds.

Die Rule of Thirds

Das menschliche Auge empfindet Symmetrie nicht als schön. Und trotzdem tendieren wir bei unseren ersten Becken dazu. Deshalb verwenden wir im Aquascaping die sogenannte Rule of Thirds. Sie besagt, dass wir unser Aquarium sowohl horizontal als auch vertikal dritteln.

Rule of Thirds dargestellt

Das obige Bild zeigt das Prinzip. Ganz einfach. Unser Ziel ist es, die markantesten Punkte des Layouts an den Schnittpunkten oder zumindest in deren Nähe zu platzieren. Dadurch entsteht ein für das Auge angenehmer Anblick.

Im Prinzip ist das Ganze sehr einfach. Später möchten wir allerdings noch auf einige Besonderheiten eingehen. Aber zunächst möchte ich euch mein Layout als Beispiel geben.

Mein Layout als Beispiel

Das Scape Cave in the Hill hält sich akribisch an diese Regel. Deshalb ist es ein gutes Beispiel für diese Regel. Wir werden es im Laufe dieses Beitrages öfters als Beispiel heranziehen. Ich verwende dafür ein Bild, das ich geschossen habe, ehe das Aquarium vollständig eingerichtet wurde. Dadurch ist alles etwas übersichtlicher.

Rule of Thirds anhand meines Beckens

Wie du siehst, ist die Bergspitze fast genau im oberen rechten Schnittpunkt. Daran wird auch eines deutlich: Übertreibt es nicht, die Rule of Thirds ist eine Hilfestellung, keine Fessel.

Außerdem verläuft der Bergkamm genau zum unteren linken Schnittpunkt. Der Anstieg rechts der Höhle läuft auf den unteren rechten zu. Und anhand dieses Bildes können wir einige Prinzipien ableiten, die sich aus der Rule of Thirds ableiten lassen. Aber auf diese gehen wir in späteren Beiträgen ein.

Problem dreidimensionaler Raum

Hierfür habe ich leider keine passenden Bilder. Aber ich denke, ihr versteht trotzdem schnell, was ich meine. Viele Einsteiger begehen ein und denselben Fehler: Sie bauen ihr Aquarium in der Tiefe sehr linear auf. Dadurch geht die Tiefenwirkung verloren.

Dem können wir entgegenwirken. Dazu teilen wir das Aquarium nicht nur von vorn in drei mal drei Bereiche auf. Dasselbe Verfahren lässt sich auch auf die Tiefe anwenden. So entsteht eine deutlich bessere Tiefenwirkung, da wir die Regel dreidimensional anwenden. Das nachfolgende Bild soll euch das kurz zeigen.

Rule of Thirds 3D

Mein Fazit zur Rule of Thirds

Diese Regel ist eigentlich relativ einfach. Es lassen sich aber noch weiterreichende Schlüsse daraus ableiten und in weiteren Beiträgen werde ich diese vorstellen. Die Rule of Thirds war das Erste, was ich über das Thema Aquascaping lernen durfte. Und es hat meine Becken erheblich vorangebracht.

Abschließend möchte ich dir noch den Beitrag von TGM zum Thema “Rules of Composition” empfehlen. Er ist sehr gut geschrieben, aber leider in englischer Sprache. Kleine Warnung: Der Text greift meinen nächsten Beiträgen etwas vor.

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