Techniken im Aquascaping – Dreiecke

Techniken im Aquascaping – Dreiecke

Es gibt unzählige sehr aufwendige Prinzipien im Aquascaping. Aber es gibt auch ein sehr Einfaches: Wer mit Dreiecken arbeitet, macht vieles richtig! Das klingt erst mal sehr abstrakt oder? Aber ich verspreche dir, ich werde in diesem Beitrag Licht ins Dunkel bringen.

Dieses Prinzip ist mir das erste Mal in der Aquascaping Analyse von Art Pennom aufgefallen. Er verdeutlicht hierbei gut, wie der dreieckige Aufbau des Layouts zur Wirkung beiträgt.

Was haben Dreicke mit Aquascaping zu tun?

Das ist die Frage, die ich mir zunächst gestellt habe. Als ich das erste Mal von diesem Prinzip hörte, war ich sehr verwirrt. Dann habe ich einige Aquascapes angeschaut und es ist mir sehr schnell eingeleuchtet. In einem klassischen Aquarium lassen sich Dreiecke auf viele verschiedene Arten einbringen. Das Beitragsbild verdeutlicht das. Du siehst also, wir haben eine Vielzahl unterschiedlichster Möglichkeiten. Und es wird auch deutlich, dass die Dreiecke start mit der Rule of Thirds zusammenhängen. Zumindest einige davon. Das fand ich sehr interessant.

Aber was bewirken diese Dreiecke denn genau?

Ein dreieckiger Aufbau unseres Layouts gibt ihm eine gewisse Linie. Diese ist für das menschliche Auge sehr angenehm. So wird es sehr einfach, dem Layout zu folgen und auch in die Details abzutauchen.

Deshalb wollen wir uns mit Dreiecken genauer beschäftigen. Am Beispiel meines 128-Liter-Aquarium sehen wir im nächsten Bild, wie Dreiecke eingesetzt werden können. Ich hebe dabei lediglich die vorhandenen Dreiecke hervor. So siehst du schnell, was sie bewirken. Auch hier gilt natürlich: Wir besprechen hier nur eine Grundregel, keine Verpflichtung!

Eines wird ganz klar: In meinem Aquarium werden Dreiecke an zwei Stellen in Szene gesetzt. Diese sind allerdings sehr wichtig und tragen maßgeblich zur Wirkung des Layouts bei.

  1. Der gesamte Steinaufbau folgt diesem Prinzip.
  2. Eine dreieckige Struktur zieht den Betrachter in die Höhle hinein.

Auch Dreiecke dürfen dreidimensional sein

Leider habe ich keine Ansicht aus der Vogelperspektive des unbepflanzten Layouts. Aber ich denke, das Prinzip wird klar. Hier habe ich mich ganz klar von der Rule of Thirds verabschiedet. Eine grobe Orientierung an einem Dreieck ist allerdings erhalten geblieben. Und das ist auch sehr gut so! Dadurch wirken die kleineren Steine an den Rändern nämlich deutlich besser. Sie stellen einen schönen Gegensatz zu den Großen in der Mitte dar.

Mein Fazit zu diesem Prinzip

Es klingt unglaublich einfach, Dreiecke im eigenen Layout einzusetzen. Und ganz ehrlich: das ist es auch! Aber nur weil es einfach ist, ist es nicht wirkungslos. Ganz im Gegenteil, wer diesen Prinzip verwendet und meistert, setzt sich schon deutlich von den meisten Einsteigern ab.

Meiner Meinung nach sind die beiden Prinzipien der Dreiecke und der Rule of Thirds die Grundlage atemberaubender Aquascapes. Alles weitere ist schön, aber nicht zwingend nötig. Deshalb denke ich, dass du hiervon bei deinem nächsten Projekt wirklich profitieren kannst!

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