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Take it easy – Hardscaping

Take it easy – Hardscaping

Dieses Mal teile ich die Einrichtung meines Beckens in zwei Teile auf: Hardscape und Bepflanzung. Und das hat einen spezifischen Grund. Ich versuche, mit jedem Beitrag möglichst viele nützliche Tipps für dich am praktischen Beispiel zu verdeutlichen.

In diesem Artikel befasse ich mich zunächst mit dem Hardscape, also Steinen und Wurzeln, sowie dem kompletten Aufbau des Bodengrundes.

Der Bodengrund

Das wichtigste für ein gesundes Pflanzenwachstum ist ein ordentlicher Bodengrund. Und das ist mir auch etwas Geld wert. Ich möchte dir dieses Mal ganz genau zeigen, was ich wie ich meinen Boden aufbaue. Deshalb habe ich deutlich mehr Fotos geschossen als üblich. Vielleicht wirkt das zunächst etwas langweilig, der Effekt ist aber hoch. Deshalb setze ich dieses Mal auf insgesamt drei Bestandteile:

  1. Lavagranulat ist die Basis meines Bodengrundes.
  2. GlasGarten Environment Soil.
  3. Zwischendrin streue ich einige dünne Schichten JBL Vulcano Powder ein.

Aber warum genau diese drei Bestandteile und was hat es mit diesen auf sich? Darauf möchte ich in den nächsten Abschnitten eingehen.

Lavagranulat als sinnvolle Basis

Die unterste Schicht meines Bodengrundes habe ich durch Lavagranulat realisiert. Hier gibt es viele bekannte Markenhersteller. Ein bekanntes Beispiel ist das JBL Volcano Mineral*. Allerdings war mir das zu teuer. In der Aquaristik wird hier etwas eigentlich sehr güsntiges teuer verkauft. Klassisches Lavagranulat* ist deutlich günstiger und erfüllt denselben Zweck. Ihr könnt es entweder bei Amazon oder im Baumarkt um die Ecke erwerben. Ich habe für meinen 20-Liter-Sack ungefähr 9 € bezahlt.

Die Vorteile dieser Grundschicht sind ganz klar: Es bietet eine sehr poröse Oberfläche und eine insgesamt lockere Struktur. Ersteres gibt Bakterien eine hohe Siedlungsfläche. Dadurch können sie sich gut vermehren und stellen kontinuierlich Nähstoffdepots in Wurzelnähe zur Verfügung. Letzteres bietet dagegen Vorteile für die Durchflutung des Bodengrundes. Das verhindert ungewünschte Einschlüsse und ist deshalb für die Gesundheit von Tieren und Pflanzen von Vorteil.

Volcano Powder als Nährstoffquelle

Das von mir gewählte Environment Soil beinhaltet nur sehr wenige Nährstoffe. Dadurch verschlingt es gerade zu Beginn erhebliche Mengen an Kalium und Phosphat. In der Vergangenheit hat mich das bereits mehrfach geärgert und nun habe ich ein interessantes Produkt entdeckt:

JBL Volcano Powder* bietet Mikronährstoffe, Kalium und Phosphat als Bodengrundzusatz. Das finde ich persönlich sehr sinnvoll. Ob das Produkt hält, was es verspricht, kann ich allerdings erst später beurteilen. Grundsätzlich verspreche ich mir hierdurch allerdings eine konstantere Nährstoffversorgung und somit auch ein besseres Pflanzenwachstum.

Etwas schade ist allerdings, dass dieses Produkt nur in einer Verpackungsgröße angeboten wird. Ich habe höchstens ein Viertel benötigt und war nicht gerade sparsam damit. Deshalb mein Verbesserungsvorschlag an JBL: Bietet eine kleinere Packung mit etwas geringerem Preis an.

Aber was genau machen wir mit solch einem Pülverchen? Eigentlich ganz einfach: Es wird zwischen verschiedene Schichten des Bodengrundes eingebracht. Dadurch reichert sich der Bodengrund an und es entsteht der gewünschte Effekt: Eine bessere Versorgung mit Nährstoffen an den Wurzeln.

Und abschließend kommt das Soil

Das eigentlich wichtigste am Bodengrund ist das Soil. Dafür verwende ich das Environment Soil von GlasGarten. Allerdings baue ich auch das in mehreren Schichten auf, da ich nach ungefähr einer Hälfte noch etwas JBL Volcano Powder einbringen wollte. Dadurch bekomme ich eine etwas höhere Dichte der Nährstoffe in meinen Bodengrund, was für die Pflanzen sehr wichtig ist.

Bereits bei der Hälfte wird schon ersichtlich, dass ich einen drastischen Anstieg des Bodengrundes eingeplant habe. Insgesamt sollte dieser aber nicht nur von vorn nach hinten, sondern auch von rechts nach links ansteigen. Das kam aber sehr bewusst erst mit dem Hardscape dazu.

Abschließend kommt noch eine Schicht Soil obendrauf. Ich finde, dieses Bild zeigt besonders deutlich, wie ein Substratanstieg eine Tiefenwirkung erzeugt. Das Aquarium sieht mit einem Mal deutlich größer aus als zuvor.

Hardscape aus Wurzeln und Steinen

Beim setzen des Hardscapes lasse ich mich immer treiben. Deshalb habe ich hier weniger Bilder gemacht, als bei den vorherigen Schritten. Grundsätzlich habe ich zunächst einen groben Aufbau realisiert. Dabei war es mir wichtig, dass eine absteigende Etnwicklung von der rechten auf die linke Seite sichtbar ist.

Zum Abschluss des eigentlichen Layouts habe ich mit kleinen Ästen noch zusätzliche Details eingebaut. Das vermittelt dem Becken eine natürliche Wirkung. Außerdem beschweren hier mehrere Steine den größten Teil der Wurzeln. Das verhindert ein ungewünschtes Auftreiben dieser und erspart mir so sehr viel Ärger.

Der letzte Schliff

Abschließend sind mehrere Schritte notwendig. Als Erstes beschwere ich  möglichst viele Wurzeln mit Steinen, ohne dem Layout dadurch zu schaden. Meist blieben dann nur noch kleine Stücke übrig. Diese sind allerdings kein Problem. Ein Sekundenkleber auf Basis von Cyanoakrylat funktioniert hier sehr gut. Die Klebestellen sind allerdings weiß, deshalb sollten sie gut versteckt sein. An auffäligen Stellen können aber Aufsitzer die Problemstellen verdecken.

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