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So wachsen Wasserpflanzen – Aquarium Licht

So wachsen Wasserpflanzen – Aquarium Licht

Aquarienpflanzen betreiben Photosynthese und wie wir aus dem Schulunterricht wissen, ist dafür CO2 und Licht nötig. Über letzteres wollen wir uns in diesem Beitrag unterhalten. Dabei sind beim Aquarium Licht drei Faktoren relevant: Stärke, Farbtemperatur und Verteilung. Auf diese drei Aspekte gehen wir im Folgenden im Detail ein. Anschließend stelle ich euch einige gute Modelle vor. Also reden wir nicht lange um den heißen Brei und kommen direkt zum Eingemachten!

Die richtige Beleuchtungsstärke für dein Aquarium

Unterschiedliche Wasserpflanzen haben verschiedene Ansprüche an die Lichtquelle. Das wichtigste ist ausreichend Licht für die eigenen Pflanzen, ohne übermäßig viel Licht ins Becken zu geben und somit Algen zu fördern. Je nach Leuchtmittel messen wir die Beleuchtung entweder in Watt pro Liter bei Leuchtstoffröhren oder in Lumen pro Liter für eine LED-Beleuchtung. Je nach Wahl der Pflanzen ist im Aquarium Licht in unterschiedlicher Stärke erforderlich und die folgende Tabelle fasst dies kurz und knapp zusammen.

BeleuchtungPflanzenwahl und Auswirkung
Schwach
Bis 30 Lumen/Liter LED
Bis 0,5 Watt/Liter Röhre
In diesem Bereich ist die Auswahl an Aquarienpflanzen sehr begrenzt. Farne, Cryptocorynen, Anubien und Vallisnerien haben in der Regel keine Probleme mit der schwachen Aquarium Beleuchtung. Einige andere Arten lassen sich ebenfalls gut halten. Eine ausführliche Recherche vor dem Pflanzenkauf ist jedoch wichtig.
Mittel
Bis 30-60 Lumen/Liter LED
Bis 0,5-1,0 Watt/Liter Röhre
Diese Beleuchtungsstärken ermöglichen ein gutes Wachstum für nahezu alle Pflanzen. Lediglich Bodendecker haben an der unteren Grenze dieses Bereiches Probleme, abhängig von der Beckenhöhe. Einige Pflanzen erfordern jedoch eine Orientierung am oberen Ende für die ordentliche Rotfärbung oder einen möglichst dichten Wuchs.
Stark
Über 60 Lumen/Liter LED
Über 1,0 Watt/Liter Röhre
Hier Wachsen alle Pflanzen. Und das zum Teil sehr schnell. Jeder Scaper sollte selbst entscheiden, ob ihm das liegt. Der Pflegeaufwand des Beckens erhöht sich sehr stark, für viele ist das unpraktisch. Außerdem verzeiht ein solches System keine Fehler. Im Gegenteil, kleine Missgeschicke führen schnell zu großen Algenaufkommen.

Meine Empfehlung zur Beleuchtungsstärke

Persönlich versuche ich mich immer im mittleren Bereich aufzuhalten. Hier können fast alle Pflanzen gehalten werden und dennoch ist die Beleuchtung im Aquarium in einem relativ leicht zu pflegenden Bereich. Eine schwache Beleuchtung schränkt meiner Meinung nach die Pflanzenwahl zu stark ein. Wer zu viel Licht im Becken hat, läuft dagegen Gefahr bei kleinsten Fehlern große Probleme mit Algen zu bekommen.

Unterschiedliche Farbtemperaturen für Aquarien

Die Farbtemperatur wird in Kelvin angegeben und ist sozusagen die Farbe des Lichtes. Je niedriger dieser Wert, desto mehr geht diese ins Rötliche. Höhere Werte gehen dagegen eher ins Blaue. Das klassische Tageslicht hat eine Farbtemperatur von 5500 Kelvin, die strahlende Sonne dagegen eher 7000. Für Wasserpflanzen sind Werte zwischen 5000 und 8500 Kelvin ideal, wobei auch andere Werte funktionieren. Die Wahl ist hier eher individuell und ein Bild spricht mehr als tausend Worte. Deshalb möchte ich dir den Farbtemperaturtester von Flowgrow empfehlen. Dort kannst du schnell und einfach sehen, was dir zusagt.

Eines sei allerdings gesagt: Die Kontraste im Aquarium kommen zwischen 6500 und 8000 Kelvin am besten zur Geltung.

Wie verteilen wir im Aquarium Licht?

Jetzt haben wir im Aquarium Licht in ausreichender Menge und schöner Farbe. Was fehlt also noch? Ganz klar die richtige Verteilung. Bei Becken bis circa 40 Zentimeter tiefe ist in der Regel eine Lampe ausreichend. Wer allerdings tiefere Becken nutzt, muss seine Lampe entweder höher hängen oder mehrere nutzen. Ansonsten entstehen Stellen mit wenig Lichtintensität, worunter die dort gepflanzten Teile leiden.

Gute Beleuchtungen für dein Aquarium

Ich kann leider nur eine Aquarienbeleuchtung uneingeschränkt empfehlen, die ich selbst getestet habe (Stand: Dezember 2017). Und diese Funktioniert nur bei unabgedeckten Aquarien. Hierbei handelt es sich um die Chihiros Serie A, welche in unterschiedlichen Längen erhältlich ist. Wenn keine der verfügbaren Längen zu deinem Aquarium passt, dann ist das kein Problem. Mit dem Edelstahlständer oder der Seilaufhängung in Kombination mit Aluminium-Ständern kann die Größe individuell angepasst werden. Ich verwende diese Leuchte selbst und sie bringt meinem Aquarium Licht in ausreichender Menge.

Vorteile der Chihiros Serie A

  • Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Ausreichend Leistung für große Becken
  • Kann mit verschiedenen Erweiterungen flexibel eingesetzt werden
  • Edles äußeres und flaches Design

Nachteile

  • Teilweise scharfe Kanten an den Halterungen
  • Lieferumfang nur für genau eine Beckengröße geeignet
  • Nur sehr kaltes Licht (8000 Kelvin – mir gefällt das) erhältlich

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