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Scaping D – Vorstellung meines 128-Liter-Aquariums

Scaping D – Vorstellung meines 128-Liter-Aquariums

Heute habe ich eine Kleinigkeit für dich vorbereitet. Mir ist aufgefallen, dass die meisten Bilder meines Beckens hier sehr veraltet sind. Deshalb möchte ich hier mal mein Becken und seinen aktuellen Zustand vorstellen.

In diesem Artikel möchte ich euch mein Becken nur kurz vorstellen. Im Nächsten betrachten wir das Aquascape dann kritisch. Wir überprüfen dort sowohl den Besatz, als auch die Bepflanzung und die künstlerischen Aspekte.

Über dieses Becken – Technik, Aquarium und mehr

Zunächst einmal wollen wir über mein Becken als gesamtes Sprechen. Ich möchte euch mein technisches Equipment vorstellen und darauf eingehen, wie ich dieses Aquarium im Moment (Stand: Januar 2018) pflege. Bitte wundert euch nicht, es kann sein, dass dieser Artikel später erschien. Geschrieben habe ich ihn aber mit Bezug auf den Januar.

Das Glasaquarium

Bei diesem Becken handelt es sich um ein nach Maß gefertigtes Aquarium mit den Maßen 80 cm x 40 cm x 40 cm, was insgesamt 128 Liter ergibt. Ich habe dieses Becken anfertigen lassen, da ich eine transparente Verklebung wollte. Bei einem lokalen Aquarienbauer war es dann für 80 Euro erhältlich, was ich als fairen Preis empfinde.

Die Filterung

Für die Wasserreinhaltung sind in meinem Aquarium zwei Bestandteile zuständig:

Hydor Professional 350
  1. Ein Hydor Professional 350 Außenfilter. Dieser ist sehr günstig und bietet eine hervorragende Leistung. Allerdings hat er einen großen Nachteil. Beim Öffnen der Schraubverschlüsse der Schläuche tritt ungefähr ein halber Liter Wasser aus. Deshalb steht der Filter bei mir in einer Wanne, wodurch das Problem mich bei der Reinigung nicht stört.
  2. Der Eheim Skim 350 Oberflächenabsauger sorgt bei mir für eine kristallklare Wasseroberfläche. Das ist sehr praktisch, wenn Pflanzen geschnitten werden. Außerdem gelangt so zusätzlicher Sauerstoff ins Becken und die Pumpleistung bringt mir eine bessere Zirkulation im Becken. Da ich zu viel Strömung vermeiden wollte.

Meine Beleuchtung

Beim Licht habe ich mich für einen wahren Preis/Leistungs-König entschieden, die Chihiros A801. Diese Lampe bringt bis zu 7200 Lumen und lässt sich in sieben Stufen individuell regulieren. Ich betreibe sie aktuell auf der sechsten Stufe. Dadurch kann ich all meine Pflanzen perfekt zum Wachsen bringen. Dabei ist es für meinen Besatz besonders wichtig, ausreichend schattige Bereiche im Becken zu finden. Der leicht überhängende Javafarn ist hier ideal und bietet außerdem noch gute Verstecke. Beleuchtet wird mein Becken übrigens 7 Stunden und 30 Minuten am Tag. Bei einer längeren Dauer gewinnen Algen im Aquarium die Überhand. Das ist aber für eine derart starke Beleuchtung nicht unüblich.

Druckgas-CO2-Anlage

CO2-Anlage

Aquarienpflanzen benötigen Kohlenstoff und dafür verwende ich eine CO2-Anlage vom US-Aquaristikshop. Dieser bietet gute Anlagen zu sehr günstigen Preisen im Vergleich zu den bekannten Herstellern wie Dennerle oder JBL.

Die Konzentration kontrolliere ich mit einem Dropchecker und einer 30-mg/l-Testflüssigkeit von Aquasabi. Ich bin vor allem von der Testflüssigkeit sehr begeistert. Andere Produkte haben bei mir deutlich schlechter funktioniert.

Weitere technische Elemente

Ein 100-Watt-Heizstab der Firma Hydor sorgt bei mir für die richtige Temperatur. Er regelt die Beckentemperatur auf 25 °C. Das ist sowohl ausreichend für die Tiere, als auch niedrig genug, um die Wachstumsgeschwindigkeit der Pflanzen einigermaßen im Zaum zu halten.

Außerdem verwende ich noch eine Eheim CompactON 1000 für den Wasserwechsel. Sie ist dabei sehr hilfreich und erspart sowohl Zeit als auch schweres Schleppen.

Besatz und Bepflanzung

Die Technik eines Aquariums ist interessant, wenn wir ein Becken nachbilden möchten. Aber der eigentlich schöne Teil der Aquaristik ist das Innenleben: Tiere und Pflanzen erwecken das Ganze erst zum Leben.

Kleine Tiere mit großer Wirkung

Fische

Ich halte in meinen Aquarien stets möglichst kleine Tiere. Das hat mehrere Gründe:

  1. Die meisten Zierfischdatenbanken geben sehr grenzwertige Größen für die Haltung an. Ich halte meine Tiere lieber in einem Becken, das eine Nummer größer ausfällt.
  2. Kleine Tiere lassen das Aquarium größer Wirken. Das ist ein sehr schöner Effekt, wie ich finde. Allerdings ist das vielleicht auch nur meiner Faszination für das Aquascaping geschuldet.

Deshalb habe ich mich für folgende Tiere in meinem Becken entschieden:

  • Blaue Neon-Salmler sind sehr ähnlich zum klassischen roten Neon. Durch ihre geringere Größe belasten sie das Wasser jedoch deutlich weniger. Allerdings sind die Tiere deutlich empfindlicher und reagieren besonders empfindlich auf eine Karbonathärte über drei und pH-Werte oberhalb der 6,5-Marke.
  • Feuertetras sehen in Zoohandlungen immer sehr langweilig aus. Allerdings entfalten sie bei guter Fütterung und passenden Wasserwerten eine sehr schöne orange Färbung. Deshalb mag ich diese Tiere sehr. Außerdem sind sie, wie die blauen Neons auch, sehr klein. Und mit Bezug auf die Wasserwerte passen sie auch zusammen.
  • Red Fire Garnelen dienen bei mir als Bestandteil meiner Clean-Up-Crew. Das heißt, sie halten das Becken sauber und sind außerdem sehr schön. Die Tiere lassen sich sehr gut im Aquarium halten und sind recht anspruchslos. Allerdings sind zusätzliche Mineralien hier sehr wichtig.
  • Im Aquascaping sind Amano-Garnelen sehr beliebt. Sie vertilgen Grünalgen zuverlässig und sind außerdem interessant zu beobachten. Allerdings flüchten diese Tiere häufig. Deshalb würde ich sie heute nicht mehr kaufen. Mir sind bisher drei der Tiere aus dem Becken geklettert und das ärgert mich sehr. Allerdings ist seit vier Monaten keine mehr abgehauen.
  • In Ohrgitterharnischwelse habe ich mich verliebt. Sie sind einfach sehr schön und außerdem noch nützlich. Da sie allerdings keine einfachen Pfleglinge sind, möchte ich sie nicht an Einsteiger empfehlen.

Abwechslungsreiche Bepflanzung

Mein Aquarium Stand 18.01.12

Bei diesem Aquarium habe ich mich für ein aufwendiges Design entschieden, dass mich vor eine Herausforderung stellt. Und das ist mir wohl geglückt. Ich hatte von vorn herein geplant eine Javafarn-Sorte als wichtigste Pflanze zu verwenden. Dazu sollte eine hochwachsende Hintergrundpflanze kommen und eine schöne Randbepflanzung. Der Bodendecker im Vordergrund war eigentlich nicht geplant, sondern kam erst später hinzu. Aber genug drumherum gesprochen, hier die Pflanzenliste:

  • Trident-Javafarn
  • Bonsai-Speerblatt
  • Weihnachtsbaummoos
  • Mini-Nadelsimse
  • Bucephalandra “Mini Needle Leaf”, “Deep Purple” und “Maia”
  • Australisches Zungenblatt
  • Mini-Papageienblatt
  • Fiederspaltiger Wasserfreund

Letzterer ist aktuell noch nicht sichtbar, da ich diese Pflanze erst kürzlich gesetzt habe. Sie wächst relativ langsam und entsprechend gehe ich davon aus, dass es noch sechs bis acht Wochen dauern wird, ehe sie zum Tragen kommt.

Pflege des Aquascapes

Mein 128-Liter Aquarium wird sehr regelmäßig und akribisch gepflegt. Jede Woche mache ich einen 60-Liter-Wasserwechsel. Das entspricht ungefähr 50 Prozent des Füllvolumens und ist aufgrund der Estimative Index Düngung sehr wichtig.

Und da sind wir direkt beim nächsten Punkt: Ich dünge täglich neun Millilitter TNC Complete. Dieser Dünger beinhaltet alle Mikro- und Makronährstoffe. Deshalb ist er für mich die ideale Lösung und macht die Versorgung der Pflanzen sehr einfach.

Aufgrund des guten Wachstums durch diese Methode muss ich regelmäßig trimmen. Den Javafarn schneide ich jede Woche zurück und auch die anderen Pflanzen werden alle zwei Wochen geschnitten. Dabei teile ich mir meine Bepflanzung in zwei Teile auf und trimme deshalb jede Woche die Hälfte. In der ersten Woche ist der Javafarn und das Moos dran. Die zweite Woche deckt jeweils den Bodendecker und die sonstigen Pflanzen ab.

Die Tiere in meinem Aquarium erhalten vier bis fünf mal in der Woche Futter. Dabei gebe ich jede Woche zwei Mal tiefgefrorene Cyclops und ansonsten füttere ich mit dem Nano Granulat der Marke Dennerle. Ich bin mit diesem Mix sehr zufrieden und die Tiere wirken sehr aktiv und zeigen schöne Farben.

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