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Scaping D – Cave in the hill

Scaping D – Cave in the hill

Heute habe ich mein nächstes Layout auf den Namen Cave in the hill getauft. Das obige Bild zeigt eines meiner angedachten Layouts mit einer grundlegenden Bepflanzungsvorlage. In meinem Aquascaping Dojo hab ich das ein oder andere getestet. Mit Photoshop habe ich versucht, das ganze etwas realistisch wirken zu lassen.

Heute möchte ich euch ein paar Neuerungen vorstellen, da sich einiges langsam etwas detaillierter darstellt.

Gedanken zum Hardscape

Ich habe mich inzwischen viel mit Seiryu Steinen auseinander gesetzt. Dabei habe ich im Internet herausgefunden, dass dieses Gestein je nach Verhältnis von Wasser zu Hardscape relativ stark aufhärtet. Übliche Werte sind je ein °dGH und °dKH täglich! Das ist sehr viel.

Deshalb habe ich mir hier über Lösungen Gedanken gemacht, schließlich sollte die KH bei meinen gewünschten Fischen nicht über acht hinausgehen. Dazu sind mir mehrere Lösungsansätze aufgefallen, die ich auch in der folgenden Reihenfolge bevorzuge:

  1. Natürlich: Große Wasserwechsel mit Umkehrosmosewasser helfen hier sehr viel. Diese sollte ich regelmäßiger als gehabt machen, sofern die Aufhärtung wirklich derart stark ausfällt. Das Wechselwasser werde ich auf 5 °dGH aufhärten, da dies das Minimum für meine Red Fire Garnelen darstellt.
  2. Chemisch: Ich bin kein Freund unnatürlicher Mittel im Aquarium. Aber manchmal kann es eine Lösung darstellen. Ich habe mir deshalb Tetra pH/KH minus angeschaut und werde dieses bei Bedarf einsetzen. Aber das sehen wir dann, wenn es geht, werde ich es vermeiden.
  3. Versiegelung: Einige tragen auf Seiryu Steine Epoxidharz auf. Das möchte ich allerdings nicht, ich habe hier schon zu viele Flops gesehen.

Wir werden sehen, wie sich die Steine im Aquarium verhalten. Einige Quellen berichten auch, dass der Effekt deutlich geringer ausfällt, als häufig gesagt wird.

Die Pflanzenliste

Inzwischen habe ich mir auch meine Pflanzen für das Aquarium ausgesucht, welche ich einsetzen werde. Als Bodendecker werde ich auf Micranthemum Montecarlo im Vorder- und Eleocharis Mini im Hintergrund setzen. Hinter den Hügeln soll Rotala H’Ra zum Einsatz kommen. Auf den Steinen werde ich Riccardia chamedryfolia einsetzen. Dieses Mal beschränke ich mich auf diese vier Pflanzenarten und habe damit eine recht spärliche Bepflanzung. Mit der Rotala H’Ra sollten allerdings ausreichend Versteckmöglichkeiten für Garnelen und Fische vorhanden sein.

Düngerplanung

 

Düngen werde ich in diesem Becken für meine Verhältnisse relativ kompliziert. Aber es bleibt trotzdem relativ einfach. Ich verwende weiterhin TNC Complete, erhöhe aber den Kaliumanteil. Das hat einen einfachen Grund: Wegen der geringen Pflanzenmasse werde ich nur ungefähr zwei Milliliter täglich düngen. Dadurch bringe ich grob folgende Mengen der einzelnen Stoffe je Woche ins Becken ein:

  • 10 mg/l NO3
  • 0,9 mg/l PO4
  • 7,5 mg/l K
  • 0,12 mg/l FE

Das ist eigentlich alles in Ordnung, außer das Kalium. Ein Mangel kann die Aufnahmefähigkeit der Pflanzen deutlich vermindern. Dem möchte ich aus dem Weg gehen und verwende deshalb einen zusätzlichen Kaliumdünger von Aqua Rebell. Mit diesem möchte ich die wöchentlich zugeführte Menge um 5,5 mg/l erhöhen.

Allerdings möchte ich nicht jeden Tag aus zwei Flaschen düngen. Deshalb werde ich bei jedem Wasserwechsel den Dünger für eine Woche vorbereiten. Dazu mische ich 150 Milliliter Osmosewasser mit 14 Milliliter TNC Complete und 11 ml Aqua Rebell Makro Spezial K. Von dieser Lösung gebe ich im Anschluss jeden Tag 25 ml ins Aquarium. Klingt kompliziert, ist aber eigentlich sehr einfach.

Wie geht es weiter?

Ich werde das Becken vermutlich sehr bald umsetzen. Natürlich berichte ich dann hier sehr ausführlich darüber. Ich freue mich schon sehr darauf.

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