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FAQ: Wasserwerte des Versorgers kennenlernen

FAQ: Wasserwerte des Versorgers kennenlernen

Heute möchte ich eine Frage beantworten, die deutlich zu wenig Einsteiger stellen: Was für Wasser kommt den aus meiner Leitung? Klingt unwichtig? Ist es definitiv nicht! Die Wasserwerte des Versorgers sind gerade bei der Auswahl der Tiere zu Beginn sehr wichtig.

Die Versorger müssen die Wasserqualität prüfen!

Das ist nicht nur für die Aquaristik wichtig, sondern auch allgemein interessant. Deutsches Leitungswasser ist eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel der Welt. Und genau deshalb bieten die Wasserwerke stets öffentliche Berichte über dessen Qualität an. Dort kannst du leicht die Wasserwerte des Versorgers deiner Region in Erfahrung bringen.

Diese lassen sich über Suchfragen wie “Trinkwasserbericht Stadtwerke #DEINE STADT#” oder “Wasseranalyse #DEINE STADT#” innerhalb kürzester Zeit finden. Für uns als Aquarianer sind hier vor allem folgende Werte interessant:

  1. Gesamthärte: Diese ist für das halten von Tieren sehr wichtig. Sie stellt die Ausgangsbasis dar und bleibt auch besetehen. Das ändert sich nur dann, wenn aufhärtende Steine im Becken sind.
  2. Für die Karbonathärte gilt dasselbe, wie für die Gesamthärte. Viele sehen sie sogar als wichtiger an.
  3. Der pH-Wert ist ein interessanter Wert. Er ist für die meisten Fische ebenfalls sehr wichtig.
  4. In deutschem Leitungswasser gibt es für vieles Grenzwerte. Nitrat ist hier besonders wichtig. Dieser Wert sollte im besten Fall nicht über 10 mg/l liegen. Leider gibt es Städte, die das nicht bieten können. Ich empfehle in diesem Fall eine Osmoseanlage und anschließendes Aufsalzen.

Lohnen sich händische Wassertests?

Eine kurze Antwort: Ja, auf alle Fälle. In Wasserleitungen kann viel passieren. Und je nach deinem gewünschten Besatz können auch kleine Abweichungen entscheidend sein. Deshalb empfehle ich immer ein gutes Testkit und einen initialen Test deines Ausgangswassers.

Auch hier würde ich mich auf die oben genannten vier Werte beschränken. Wenn du die Härte, den PH-Wert und die Nitrat-Belastung kennst, dann ist das in den Regel ausreichend.

Ich könnte hier deutlich mehr schreiben …

… aber ich lasse es lieber. Denn das von mir hier Beschriebene ist zunächst das Wichtigste. Natürlich sind Phosphat und Kalium relevant. Auch die Ammoniak und Ammonium Konzentration finden viele wichtig. Und Silikate sowie weitere Werte werden ebenfalls gerne erwähnt. Ich persönlich denke aber, dass die obigen drei Werte besonders relevant sind.

Möchtest du trotzdem einen ausführlicheren Artikel? Dann gib mir Bescheid, ich schreibe gerne einen detailierteren Text, wenn es von vielen gewünscht wird.

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