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Deshalb ist der Wasserwechsel wichtig!

Deshalb ist der Wasserwechsel wichtig!

Unsere Tiere brauchen gute Bedingungen. Deshalb ist der wöchentliche Wasserwechsel sehr wichtig. Aber was genau macht er? Das möchte ich dir in diesem Beitrag erklären. Außerdem gebe ich einige Tipps, wie du dir das Ganze etwas erleichtern kannst.

Wasserwechsel – warum eigentlich?

Es gibt mehrere Gründe für einen Wasserwechsel. Die wichtigsten möchte ich als erstes zusammenfassen. Es ist mir besonders wichtig, dass dir die Wichtigkeit dieses für viele Leute anstrengenden Prozesses in Fleisch und Blut übergeht. Aber genug geredet, hier sind die drei wichtigsten Gründe für einen Wasserwechsel:

  1. Organische Abfälle: Verbliebenes Fischfutter, Kot und abgestorbene Pflanzenteile haben eines gemeinsam: Sie gehen in den Stickstoffkreislauf ein und belasten dadurch das Wasser. Im Endeffekt entsteht Nitrat. Das ist an sich nicht sonderlich schlimm. Nur sehr empfindliche Tiere leiden wirklich unter einem Nitratwert unterhalb von 50 mg/l. Allerdings sorgt ein derartiger Wert für unausgeglichene Wasserwerte im Bezug auf die Pflanzendüngung. Und davon profitieren Algen!
  2. Keimdichte: In jedem Aquarium leben neben unseren Tieren und Pflanzen auch Keime. Diese sind in geringer Menge kein Problem. Allerdings vermehren sie sich sehr schnell. So entstehen bei unzureichender Hygiene im Becken schnell Krankheiten. Im schlimmsten Fall sterben Tiere ohne erkennbaren Grund.
  3. Optische Beckenpflege: Zugegeben, das ist eher ein subjektiver Grund. Aber mir persönlich ist ein schönes Aquarium wichtig. Dir wahrscheinlich auch. Der Wasserwechsel ist der Perfekte Zeitpunkt, um Einrichtungsgegenstände zu reinigen oder Pflanzen zu schneiden. Außerdem kannst du dabei auch gleich den Mulm entfernen.

Wie häufig und wie viel?

Auf diese Frage gibt es eigentlich nur eine richtige Antwort:

Es kommt darauf an!

Aber warum ist das so? Je nach Besatzdichte, Filterleistung, Fütterung und Düngung sind unterschiedliche Häufigkeiten und Volumina beim Wasserwechsel wichtig. Vergleichen wir dafür zwei Beispiele:

  • Beispiel 1: 
    Unser erstes Aquarium hat 300 Liter und darin Leben 70 rote Neons (insgesamt 70 x 5 cm = 350 cm an Fischen). Damit haben wir ein etwas überbesetztes Aquarium. Aber dem nicht genug. Der verwendete Eheim Professional 4 350 kommt mit seiner Dimensionierung deutlich an seine Grenzen. Außerdem wird das Aquarium nach dem Estimative Index gedüngt. Und gefüttert wird zwei Mal täglich.
    In einem solchen Aquarium sollten wir zwei Mal die Woche einen Wasserwechsel von 50% durchführen, da die Belastung sehr sehr stark ist. Nur so bleiben die Tiere im Becken langfristig gesund.
  • Beispiel 2:
    Das zweite Becken hat ebenfalls 300 Liter. Allerdings leben hierin nur 30 rote Neons (insgesamt 30 x 5 cm = 150 cm an Fischen). Der Filter ist ebenfalls größer Dimensioniert, zum Einsatz kommt der Oase Biomaster 600. Die sparsame Düngung nach dem PPS Pro System führt weniger Nährstoffe hinzu, ebenso die einmalige Düngung täglich mit einem Tag Pause pro Woche.
    Das ist ein ganz anderer Fall. Hier ist die Belastung des Wassers deutlich niedriger! Deshalb reicht es, alle 14 Tage einen Wasserwechsel von 30 bis 40% durchzuführen.

Mein Punktesystem

Da diese Frage sehr häufig kommt, habe ich ein Punktesystem entworfen. Es ist recht konservativ und orientiert sich an folgenden Faktoren:

  1. Besatzdichte (Zentimeter Fisch pro Liter Wasser – cm/l): Eine höhere Besatzdichte ist ein ganz klarer Faktor. Es ist mehr Futter erforderlich und es fällt mehr Kot an. Beispiel: Haben wir 30 rote Neons in einem 300 Liter Aquarium, so haben wir 30 x 5 cm / 300 Liter = 0,5 cm/l
  2. Pflanzenmenge (Prozent des Wasservolumens – %): Aquarienpflanzen bauen viele Stoffe im Aquarium ab. Deshalb ist eine große Pflanzenmenge eine Möglichkeit, den Bedarf an Wasserwechseln zu reduzieren. Wichtig: Hier zählt der Prozentsatz des eingenommenen Beckenvolumens, nicht des bedeckten Bodengrundes! Beispiel: Mein Green Corner Layout hatte ungefähr eine Pflanzenmenge von 30%.
  3. Filterdimensionierung (Prozent der Herstellerangabe – %): Je größer der Filter, desto mehr positive Bakterien finden darin Platz. Außerdem läuft der Filter dadurch deutlich stabiler. Deshalb ist ein größerer Filter (ohne übertriebene Strömung) ein positiver Faktor. Beispiel: Ist ein Filter für Becken bis 600 Liter ausgelegt und wird an einem 300 Liter Aquarium verwendet, haben wir 50%.

So funktioniert das System

Jeden der oben genannten Punkte bewerten wir mit einer Punktzahl zwischen eins und drei nach folgender Tabelle:

BesatzdichtePflanzenmengeFilterdimensionierung
1 Punkt0,5 cm/l oder weniger30 % oder mehr50 % oder weniger
2 Punkte0,5 - 0,9 cm/l20 - 30 %50 - 75 %
3 Punkteüber 0,9 cm/lunter 20 %über 75 %

So funktioniert die Bewertung

Nun addieren wir alle Punkte. Nehmen wir mein Cave in the Hill Layout als Beispiel, da es aktuell ist. Darin leben aktuell 25 Hengels Keilfleckbärblinge, welche ungefähr drei Zentimeter groß werden. Außerdem sind noch 10 Ottocinclus Affinis darin, welche je vier Zentimeter groß werden. Garnelen und Schnecken lasse ich hier außen vor. Sie sind zwar durchaus wichtig, reinigen aber das Becken und sind deshalb für den Wasserwechsel nicht ausschlaggebend.

Wir kommen also auf 25 x 3 + 10 x 4 = 115 cm Fisch bei 128 Litern. Dadurch sind wir bei genau 0,9 cm/l und erhalten somit zwei Punkte. Außerdem hat das Becken ungefähr 10 – 15% Pflanzenmasse und erhält dafür 3 Punkte. Abschließen läuft ein für 350 Liter ausgelegter Hydor Professional 350 daran, was ungefähr 37 Prozent und somit einem Punkt entspricht. Wir haben also 6 Punkte erreicht. Ich habe zur Bewertung folgende Tabelle entworfen:

PunkteWasserwechsel
330 % alle 14 Tage
4 - 530 % alle 7 Tage
6 - 750 % alle 7 Tage
8 - 9mind. 50 % alle 5 Tage

Wie du siehst, muss ich jede Woche 50% Wasserwechsel machen. Das ist auch mein Standard, da ich außerdem noch recht stark dünge. Wer viel düngt, sollte mindestens 50% Wasserwechsel pro Woche machen.

So kannst du den Wasserwechsel machen

Jetzt haben wir geklärt, wie häufig welche Menge an Wasser im Aquarium gewechselt werden sollte. Aber wie genau führt man solch einen Wasserwechsel durch? Auch hier kommt es wieder auf die Gegebenheiten an. Ich möchte dir hier einige Methoden vorstellen, die ich in der Vergangenheit verwendet habe.

Schlauch und Eimer

Diese Methode ist wohl der Klassiker. Ich verwendete sie sehr lange. Vor allem, als ich nur ein 54-Liter-Aquarium hatte, störte mich daran nichts. Das Equipment ist günstig, in jedem Zoofachhandel oder Baumarkt verfügbar und nimmt sehr wenig Platz ein.

Allerdings wird das Ganze bei großen Becken zunehmend anstrengender. Bei meinem aktuellen Layout mache ich wöchentlich ca. 60 Liter Wasserwechsel. Da ich den 10-Liter-Eimer nicht ohne Sauerei bis obenhin füllen kann, müsste ich dafür sieben Mal zum Auslehren laufen und sieben Mal zum nachfüllen.

Ich empfehle diese doch sehr einfache Methode allerdings jedem, der weniger als 30 Liter Wasser in der Woche wechseln muss. Hier ergeben andere Varianten einfach keinen Sinn.

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Saugglocke und Eimer

Eins vorweg: Ich bin kein Fan von Saugglocken (auch Mulmsauger genannt). Persönlich fächere ich lieber mit der Hand über den Bodengrund und sauge das Aufsteigende mit einem Schlauch ab. Das ist allerdings Geschmackssache und deshalb möchte ich dir diese Variante auch nicht verschweigen.

Im Großen und Ganzen ist der Unterschied zur vorherigen sehr gering. Am Ende des Schlauches im Becken kommt einfach nur die Saugglocke hinzu. Dadurch können gerade nicht bepflanzte Stellen des Bodengrundes gut abgesaugt werden, ohne dabei Sand oder Kies abzusaugen.

Meiner Meinung nach ist eines allerdings sehr wichtig: Kaufe euch ein Produkt, dessen Schlauch abgenommen werden kann. Falls du dann, wie ich auch, diese Methode nicht magst, kann der Schlauch immer noch genutzt werden.

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Schlauch, Pumpe und Eimer

Kommen wir zu meiner Methode einen Wasserwechsel durchzuführen. Diese Variante ist vor allem für all jene geeignet, die größere Aquarien haben, aber kein Leitungswasser verwenden können (warum das so sein könnte, das klären wir später). Wie ich den Wasserwechsel durchführe, habe ich schon in einem Post beschrieben.

Kurz zusammen gefasst: Ich lasse das Wasser mit der Pumpe und einem Schlauch direkt in den Ausfluss und schneide während dessen die Pflanzen. Einige Liter nehme ich manuell mit Eimer und Schlauch heraus, um Abfälle abzusaugen. Anschließend kommt die Pumpe inklusive Schlauch in einen Eimer und von dort fließt mein (Osmose-)Wasser ins Aquarium.

Mein persönlicher Tipp: Passe die Größe der Pumpe an dein Beckenvolumen an. Ich stelle es mir sehr nervig vor, ein Aquarium mit 500 Litern mit meiner Eheim Compact 1000 (nicht mehr verfügbar) zu befüllen. Außerdem sollte der Schlauch lang genug sein, um vom Aquarium bis zum Abfluss zu reichen. Deshalb empfehle ich für den Wasserwechsel 10 Meter Schlauch, dann bist du auf der sicheren Seite (in normalen Wohnungen).

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Früher hatte ich ein 330 Liter Aquarium, welches mit Leitungswasser lief. Hier nutzte ich ein automatisches System für meinen Wasserwechsel und ich war begeistert. Alles geht sehr schnell und unkompliziert.

Damals verwendete ich das Aqua-in-out System von JBL* und war sehr zufrieden damit. Allerdings sind viele Amazon Nutzer es nicht. Deshalb empfehle ich euch hier ein Produkt, dass ich selbst bisher nicht getestet habe. Es klingt allerdings sehr vielversprechend und verbraucht außerdem weniger Wasser.

Ganz klar, dieses System ist etwas teurer, aber da das JBL Set während des Prozesses stetig Wasser verbraucht, amortisiert sich der Aufpreis mit der Zeit. Mir persönlich gefällt dieses System wesentlich besser und sollte ich einmal wieder größere Aquarien haben, werde ich auf jeden Fall dieses Set einsetzen.

Auf was du unbedingt achten solltest

Natürlich ist der Wasserwechsel kein Selbstläufer. Auf ein paar Dinge sollten wir natürlich achten. Und genau darauf möchte ich in den folgenden Punkten eingehen.

Temperatur

Meiner Erfahrung nach ist ein deutlicher Unterschied in der Temperatur wirklich stressig für die Tiere. Deshalb finde ich es wichtig, das Wasser gut zu temperieren. Zwei bis drei Grad Celsius an Abweichungen sind kein Problem. Mehr würde ich allerdings vermeiden. Mit Leitungswasser ist das relativ einfach. Laufen lassen bis die richtige Temperatur erreicht ist, fertig. Bei vorbereitetem Wasser kann das schon schwerer werden. Bei mir ist es kein Problem, da unser Wohnzimmer stets 23 °C hat und meine Becken bei 24 – 25 °C laufen. Dementsprechend stelle ich meine Kanister einfach am Vorabend ins Wohnzimmer und schon passt die Temperatur.

Wasserwerte

Natürlich sollten die Wasserwerte beim Wasserwechsel sowohl zu euren Tieren als auch den bereits existierenden Werten im Becken passen. Wenn du Leitungswasser verwendest, dann ist auch das recht einfach. Bei uns in Deutschland (in der Schweiz und in Österreich vermutlich ebenso) sind die Wasserwerte extrem konstant. Andere Teile der Welt haben hier größere Probleme. Gerade in amerikanischen Foren wird häufig über abweichende Wasserwerte berichtet.

Etwas umständlicher ist es bei Osmosewasser. Hier musst du deine gewünschten Wasserwerte selbst einstellen. Hier sind vor allem Gesamt- und Karbonathärte interessant. Es gibt mehrere Produkte, die dafür sehr gut geeignet sind, darauf  möchte ich an dieser Stelle allerdings nicht genauer eingehen.

Grundsätzlich gibt es zwei Herangehensweisen an die Werte beim Wasserwechsel. Ich verwende aktuell beide und kann sie deshalb hier vorstellen.

Konstante Werte

Der Klassiker ist wohl, dass sich weder PH-Wert noch Karbonat- oder Gesamthärte in einem Aquarium ändern. Dann ist es lediglich wichtig, mit gleichbleibenden Wasserwerten aufzufüllen. Das kann entweder mit Leitungswasser oder aufbereitetem Osmosewasser geschehen. Vorsicht ist lediglich bei Soil angebracht. Dieses senkt gerade in den ersten Wochen die Karbonathärte stark. Wer allerdings erst nach vier bis sechs Wochen Tiere einsetzt, hat hier keine Probleme.

Werte zurücksetzen

Anders ist es, wenn beispielsweise aufhärtende Steine im Aquarium sind. So bei den Seiryu Steinen meines Cave in the Hill Layouts. Hier muss ich diesem Trend entgegenwirken. Das mache ich mit sehr weichem Wasser (GH: 4; KH: 0). Dadurch fällt die GH beim Wasserwechsel um vier Grad, die KH um drei. Das ist schon eine recht starke Schwankung im Rahmen eines Wasserwechsels. Mehr als fünf Grad sollten es keinesfalls sein! Ansonsten droht der osmotische Schock für die Bewohner.

Chlor und sonstige Schadstoffe

Dieses Thema beschäftigt sehr viele Aquarianer. Ganz ehrlich: Ich hatte in meinem Leben noch nie Probleme mit Chlor. Und das bei drei unterschiedlichen Wasserlieferanten in verschiedenen Wohnungen und Städten. Grundsätzlich gibt es aber einige gute Hilfsmittel, sollte dein Leitungswasser Chlor beinhalten:

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  1. Wasser aus der Duschbrause entnehmen: Chlor entflieht sehr schnell aus Wasser. Vor allem aber bei starker Oberflächenbewegung. Die Dusche erzeugt diese schnell und unkompliziert.
  2. Wasseraufbereiter: Viele Hersteller bieten günstige Produkte an, die Chlor aus dem Leitungswasser raus ziehen. Grundsätzlich halte ich diese für Überflüssig. Wer allerdings viel Chlor im Leitungswasser hat, sollte ein solches Produkt vor dem Wasserwechsel verwenden.
  3. Wasser stehen lassen: Auch über einige Zeit verfliegt ein großer Teil des Chlors. Hierfür kannst du einfach dein Wasser für den Wasserwechsel in Eimern ungefähr 24 Stunden lang stehen lassen.

Wer dagegen beispielsweise hohe Kupferwerte im Leitungswasser hat, sollte unbedingt einen Wasseraufbereiter einsetzen. Diese wirken vielen Giftstoffen entgegen und sorgen so für optimale Gegebenheiten im Aquarium.

Diese Dinge solltest du beim Wasserwechsel erledigen

Der wöchentliche Wasserwechsel ist allerdings mehr als eine Erfrischung für die Bewohner. Während dessen kannst und solltest du dein Aquarium pflegen. Hier gibt es die ein oder andere Sache, die ich persönlich jede Woche mache:

Scheiben reinigen

Algen auf den Scheiben sehen einfach nicht schön aus. Deshalb reinige ich meine jede Woche. Dazu verwende ich die Schmutzradierer von dm. Ich bin begeistert von diesem Produkt und im Aquarienfachhandel werden dieselben Schwämme für einen vielfachen Preis verkauft. Und das nicht ohne Grund, sie sind wirklich sehr gut.

Ich persönlich schneide mir diese Schwämme immer klein, das geht besonders gut mit einem einfachen Küchenmesser. So werden aus einem gleich vier Schwämme und ein Pack von dm hält somit sehr sehr lange.

Algen entfernen

In den meisten Aquarien bilden sich kleine Mengen an Algen. Diese sind allerdings kein Problem. Wichtig ist, dass wir diese nicht die Überhand nehmen lassen. Deshalb entferne ich jede Woche das, was ich sehe.

Gerade Fadenalgen lassen sich sehr einfach mit einer Zahnbürste aufrollen. Aber auch Grüne Punktalgen und andere Arten können mit einer Zahnbürste von Steinen und Wurzeln genommen werden. Sehr befallene Pflanzenblätter schneide ich dagegen ab.

Pflanzen schneiden

Zumindest bei mir wachsen die Aquarienpflanzen sehr schnell. Da ich nicht alle an einem Tag schneiden möchte, mache ich das jede Woche bei kleinen Teilen des Beckens. In meinem 128-Liter-Aquarium wächst beispielsweise die Rotala sehr schnell. Ich muss sie jede zweite Woche zurück schneiden. Dagegen wächst das Montecarlo und die Nadelsimse deutlich langsamer. Die schneide ich alle vier Wochen zurück. Dadurch ergibt sich eine kleine Strategie:

Woche 1: Rotala
Woche 2: Montecarlo
Woche 3: Rotala
Woche 4: Nadelsimse

Das sind kleine Muster, wenn du die allerdings kennst, wird die Beckenpflege erstaunlich einfach.

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