Cave in the Hill – Update nach einem Monat

Cave in the Hill – Update nach einem Monat

Seit ich mein neues Layout hier vorgestellt habe sind nun 32 Tage vergangen. Es wird Zeit, dass ich euch ein kleines Update gebe! Das möchte ich in diesem Beitrag unbedingt nachholen. Meine Bachelorarbeit hat mich in den letzten Wochen etwas davon abgehalten, hier ausgiebig über das Becken zu schreiben.

Der Zustand des Aquariums

Eins vorweg: Ich bin sehr zufrieden mit dem Zustand meines Beckens. Klar, kleine Probleme sind vorhanden, aber das sind sie zu Beginn immer. Das meiste läuft allerdings tadellos.

Pflanzenwachstum

Alle Pflanzen im Becken wachsen erstklassig. Die Rotalas habe ich inzwischen schon das dritte Mal zurück geschnitten. Bitte wundere dich nicht, ich forme sie aktuell noch nicht. Mein erstes Ziel ist ein möglichst buschiges Aussehen der Pflanze. Das wird noch zwei bis vier Wochen dauern. Dann kommt die Form!

Das Monte Carlo Perlkraut wächst ebenfalls sehr gut. Ein ordentlicher Rückschnitt letzte Woche war zwingend nötig und fast schon überfällig. Inzwischen haben sich die kleinen Pflänzchen davon wieder erholt und treiben neu aus. Auch das Moos wächst sehr gut, wenn auch wirklich langsam. Aber das ist bei Korallenmoos eben so.

Die einzige etwas zickige Pflanze ist die Mini-Nadelsimse. Sie wächst sehr langsam und braucht mit Abstand am meisten Zeit. Aber immerhin, sie entwickelt sich. Von dem her auch hier kein Grund zum Klagen.

Verschiedene Algen und wie ich sie loswurde

Gerade in der Anfangsphase sind Algen ein durchaus reales Problem. Auch für erfahrene Aquascaper. Ich hatte mit drei Arten zu kämpfen:

  • Kieselalgen: Sie sind zu Beginn völlig normal und vergehen mit der Zeit. Schätzungsweise 70 – 80% sind bereits verschwunden.
  • Grüne Punktalgen: Diese kleinen Fieslinge sind durchaus nervig. Aber hier habe ich einfach etwas mehr gedüngt und somit den Phosphatwert erhöht. Da ich die Algen schnell entdeckte, entstand kein größeres Problem
  • Bartalgen: Meine einzige Sorge sind die neuerdings auftretenden Bartalgen. Ich hatte diese Art noch nie in einem Aquarium. Deshalb muss ich jetzt gezielt nach der Ursache suchen und diese Abstellen. Bis dahin werde ich sie mit Easy Carbo* in Schach halten. Das ist aber keine Lösung des Problems, sondern hält lediglich die Symptome etwas zurück!

Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Ein Aquarium mit derartig wenig Pflanzenmasse bekommt zwangsläufig die ein oder andere Alge. Aber wirkliche Probleme damit habe ich bisher nicht. Ich hoffe, das bleibt auch so.

Wasserwerte

Wer sich noch erinnern kann, der weiß noch, dass ich zu Beginn starke Zweifel bezüglich der Aufhärtung der Seiryu Steine hatte. Ich habe rausgefunden, dass das wohl etwas übermäßig aufgeputscht wird. Ich habe folgende Wasserwerte und bin damit aktuell eigentlich sehr zufrieden:

  • GH: 8 °dGH
  • KH: 7 °dKH
  • pH: 6,8
  • NO3: 10 mg/l
  • PO4: 0,1 mg/l
  • FE: 0,1 mg/l

Den Nitrit-Peak habe ich bereits hinter mir. Deshalb habe ich auch bereits vor zwei Wochen mit dem Besatz des Beckens begonnen. Aber dazu mehr im nächsten Abschnitt.

Der aktuelle Besatz

Gestern konntet ihr über meine neuen Schwarmfische lesen. Das ist aber nicht alles, was inzwischen in diesem Becken lebt. Der gesamte Besatz sieht aktuell wie folgt aus:

  • 25 Hengels Keilfleckbärblinge
  • 30 – 40 Red Fire Garnelen
  • 9 Ohrgitterharnischwelse
  • 10 – 15 Rote Posthornschnecken

Insgesamt finde ich diesen Besatz sehr stimmig. Aktuell überlege ich, ob noch einige Zwergpanzerwelse dazu kommen sollen. Sicher bin ich mir aber noch nicht. Da der nächste Schwung allerdings in frühestens sieben bis zehn Tagen kommen sollte, habe ich auch noch etwas Bedenkzeit.

Beleuchtung, Dünger und Co

Aktuell fahre ich mit einer Beleuchtungsdauer von sieben Stunden auf Stufe sechs meiner Chihiros Serie A801. Ich habe dies gezielt langsam gesteigert und werde mich auch weiter daran halten. Ich denke, das ist einer der Gründe für die wenigen Probleme im Aquarium.

Außerdem dünge ich regelmäßig. Eventuell schon etwas zu viel. Jeden Tag verwende ich aktuell 3,2 ml TNC Complete*. Bei jedem Wasserwechsel kommen zusätzlich 15 Milliliter Aqua Rebell Spezial K* ins Becken. Somit dünge ich wöchentlich folgende Werte auf:

  • NO3 — 15,8 mg/l
  • PO4 — 1,4 mg/l
  • K — 19,7 mg/l

Außerdem fahre ich gerade mit den klassischen 30 mg/l CO2. Dadurch steigt auch meine Härte im Wasser konstant leicht an. Ich schätze, dass sie ungefähr 10 °dGH erreichen wird, wenn ich nur noch ein Mal in der Woche einen Wasserwechsel machen werde. Dementsprechend habe ich auch meinen Besatz ausgewählt.

Abschließende Worte

Mein erstes Aquarium im Diorama Style. Und es gefällt mir sehr gut. Die Pflanzen entwickelt sich bestens, die Wasserwerte passen und Algen halten sich in Grenzen. Was kann ich mehr verlangen? Naja okay, die letzten Algen dürften jetzt auch noch verschwinden. Aber hier ist Geduld gefragt, in der Aquaristik ist die wirklich eine Tugend.

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