Cave in the Hill – Es ziehen Schwarmfische ein!

Cave in the Hill – Es ziehen Schwarmfische ein!

Gestern war ein besonders schöner Tag für mich. Ich habe meine Bachelorarbeit abgegeben! Zur Feier des Tages, bin ich zu Aquarium Stahl gefahren. Dort habe ich die ersten Schwarmfische für mein neues Layout gekauft. Ich habe mich für Hengels Keilfleckbärblinge entschieden. Das sind wirklich sehr schöne Tiere. Außerdem spiegelt ihr dreieckiges Muster meine Höhle schön wieder.

Zunächst möchte ich mich aber noch für die fehlenden Updates der letzten Zeit entschuldigen. Ich war mit meiner Ausarbeitung sehr beschäftigt. Deshalb werde ich heute und morgen einen Beitrag veröffentlichen. Heute geht es um meine neuen Tiere, morgen sprechen wir über die Fortschritte meines Beckens.

Hengels Keilfleckbärblinge

Hengels Keilfleckbärblinge sind sehr friedliche Artgenossen. Sie werden ungefähr drei Zentimeter groß. Folgende Wasserwerte sind laut meiner Recherchen passend:

  • pH: 6,0 – 7,5
  • GH: 2 – 10 °dGH
  • Temperatur: 22 – 25 °C

Da ich einen pH-Wert von 6,8 und eine Gesamthärte von 8 °dGH bei einer Temperatur von 24 °C habe, passt das sehr gut. Außerdem — und das war mir wichtig — bleiben sie sehr klein. Mit drei Zentimetern maximaler Größe kann ich einen ordentlichen Schwarm halten. Deshalb habe ich mich für 25 Tiere entschieden.

Außerdem bevorzugen die Tiere laut diversen Quellen viel freien Schwimmraum mit einer dichten Randbepflanzung. Ersteres biete ich definitv. Letzteres stellt der Busch aus Rotalas im Hintergrund sicher. Dieser ist deutlich größer, als er erscheint.

“Online-Experten” bemängeln nun eventuell, das mein Becken doch deutlich zu hell für diese Tiere sei. Meiner Meinung nach ist das allerdings kein Problem. Die Beleuchtung wird von vielen klassischen Aquarianern deutlich überschätz. Wichtig ist dabei allerdings, dass Tiere ausreichend Plätze im Schatten haben.  Und die biete ich mit der Höhle und den Pflanzen sicherlich.

So gewöhne ich die Tiere ein

Fische, Garnelen und andere Tiere möchten langsam an die neuen Gegebenheiten gewöhnt werden. Deshalb nutze ich die Tröpfelmethode. Dafür gebe ich die Tiere zunächst in einen 5-Liter-Eimer. Ein dünner Schlauch läuft vom Aquarium in diesen und gibt pro Minute ungefähr 30 Milliliter pro Minute hinzu. Dadurch erfolgt die Eingewöhnung sowohl langsam als auch konstant.

Nach 90 Minuten sind zusätzliche 2.700 Milliliter Wasser im Eimer. Damit habe ich das Transportwasser ungefähr vervierfacht. Außerdem messe ich den Leitwert des Aquarienwassers und des Wassers im Eimer. Durch die Vermengung ist dieser auf 20 µS geschrumpft. Das ist in Ordnung, so kann ich die Tiere ins Becken geben.

Abschließende Worte

Ich bin happy. Ganz klar! Seit ich dieses Becken plane, bin ich mir sicher, dass ich entweder Hengels oder Espes Keilfleckbärblinge im Aquarium halten möchte. Ich finde die Tiere einfach außerordentlich schön. Und jetzt wurde es Realität.

In ein bis zwei Wochen kommen dann noch meine letzten Tiere hinzu: Ein kleiner Trupp Zwergpanzerwelse. Vermutlich werden es zehn bis zwölf Tiere. Aber nun möchte ich erstmal, dass sich das Aquarium an die neue Belastung Gewöhnt.

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