Aquarien-Tipps.de wird unterstützt durch Affiliate-Links (durch einen * gekennzeichnet). Möchtest du mich direkt unterstützen? Kaufst du über meinen Amazon-Link* ein, erhalte ich eine kleine Provision.
Black Rock – Mein neues Aquascape

Black Rock – Mein neues Aquascape

Dieser Blog war lange Zeit inaktiv, da ich umgezogen bin und auf der Arbeit viel zu tun hatte. Nach meinem Umzug hatte ich zunächst ein leeres 128-Liter-Aquarium. Das ist inzwischen wieder befüllt und heute Stelle ich euch das neue Scape vor. Leider konnte ich nicht sehr viele Fotos machen und hatte mit Spiegelungen zu kämpfen. Ich hoffe, der Beitrag bietet euch dennoch Mehrwert.

Das Hardscape im neuen Layout

Ich war in meinem Urlaub in Ungarn und besuchte in Budapest Green Aqua. Und dort fand ich etwas, was ich schon lange suchte: schöne schwarze Lavasteine. Dadurch hatte ich sehr schnell einen Plan für ein neues Layout und habe mich für einen schwarzen, bepflanzten Berg, mit hellem Kies in der Umgebung entschieden.

Nach relativ kurzer Zeit hatte ich das Layout bei Green Aqua im Dojo umgesetzt und die Steine dann behalten. Ich habe einige Steine extra genommen, denn selbst mit Foto ist es fast unmöglich, genau denselben Aufbau erneut hinzubekommen.

Mein erstes Layout im Sandkasten bei Green Aqua.

In diesem Layout seht ihr ungefähr 14 kg Steine. Insgesamt erwarb ich 20 kg. Das empfehle ich stets, denn es kostet lediglich ein paar Euro mehr, erspart später jedoch viel Ärger. In den Anfängen dieses Hobbys war ich hier immer Sparsam und konnte nie das gewünschte Layout umsetzen. Deshalb mache ich es nun richtig! Mehr ist in diesem Fall einfach mehr.

Der Bestellung der Technik

Nach diesem Einkauf hatte ich vor der Rückreise noch über eine Woche Zeit. Diese habe ich auch genutzt und mir überlegt, was ich alles kaufe. In diesem Zug bin ich zu dem Entschluss gekommen, auch meine Technik etwas aufzurüsten. So habe ich mir einen Controller für meine Chihiros Series A801* (in dieser Länge aktuell leider nicht verfügbar) gekauft: Den Chihiros Commander 1*. Mein früherer CO2-Diffusor hatte ebenfalls bessere Zeiten, weshalb auch er einem neuen wich.

Guter Bodengrund ist leider teuer

Dieses Mal entschied ich mich für das Aquarium Soil von Tropica*. Ich höre darüber nur Gutes und musste es selbst erneut testen, da mein letzter Versuch leider nicht glückte. Ich werde darauf eingehen, sobald ich etwas langfristigere Erfahrungen habe. Leider ist das Ganze mit 35 € pro 9 Liter nicht gerade günstig. Als Unterbau dient wieder günstiges Lavagranulat, welches ich noch immer von meinem Aquascape “Cave in the Hill” übrig habe. Ich rate hier von den einschlägigen Marken für Aquarien ab. Während hier 10 kg meist über 20 € kosten, erhältst du im Baumarkt 25 kg für unter 10 €. Dieses Lavagranulat muss allerdings sehr gut gewaschen werden!

Das Soil ist von oben vollständig eingebracht. Unter der Steinformation setze ich Styropor zum Schutz der Scheibe ein.

Allerdings kommt das Soil nur hinter den Steinaufbauten zum Einsatz. Davor setze ich auf schönen rötlichen Kies, den ich für lediglich 11 Euro im Baumarkt (Hornbach) bekomme. In kombination mit den schwarzen Steinen ergibt das meiner Meinung nach einen sehr schönen Kontrast. Das Ergebnis ist im Titelbild gut sichtbar.

Eine schlichte Bepflanzung ist sehr pflegeleicht

Die Pflanzenauswahl gestaltet sich sehr einfach. Eine ausreichende Menge ist allerdings sehr wichtig!

Mein Leben hat sich weiter entwickelt. Als Student passte ich mein Leben im Zweifel meinem Aquarium an und holte die Versäumnisse später nach. Im Berufsleben geht das leider nicht mehr. Deshalb muss eine sehr einfache und trotzdem schöne Bepflanzung her. Ich entschied mich im Vordergrund für Marsilea Crenata. Diese Pflanze ist pflegeleicht und langsam wachsend, bildet aber dennoch einen sehr schönen Bodendecker.

Für die Begrünung der Steine setze ich Anubias Pangolino sowie die Bucephalandra Varianten Mini Needle Leaf und Lamandau Purple ein. Für eine natürlichere Vegetation gesellt sich noch Vesicularia ferriei (Weeping Moss) hinzu. Damit habe ich viele kleine Pflanzen und ein hängend wachsendes Moos. Zusammen ergibt das sicher einen schönen Effekt, wenn alle Pflanzen ordentlich angewachsen sind.

Im Hintergrund halte ich es ebenfalls schlicht. Der Halbkreis der Steinformation wird mit zwei Schichten befüllt. Innen wächst Rotala Colorata, welche einen kleinen roten Farbschimmer spendet. Um diese herum wächst Rotala Green, eine Pflanze die zu überhängendem Wuchs neigt und dadurch gut zum gewählten Moos passt. Beide Pflanzen wachsen unter relativ einfachen Bedingungen sehr gut. Allerdings benötigt die Colorata für eine schöne rote Färbung etwas mehr Licht und Dünger. Wird sie nicht rot, so ist das für mich allerdings auch nicht weiter schlimm.

Wie du siehst, beschränke ich mich auf lediglich sechs Pflanzen. Das ist vergleichsweise wenig, erzeugt allerdings ein pflegeleichtes Becken. Warum? Ich muss mir nicht so viele Gedanken machen, wann ich welche Pflanze schneide.

Im Hintergrund finden sich beide Rotala Arten.

Eine Düngung, so einfach wie noch nie

Seit langer Zeit nehme ich mir vor, den Tropica Specialised Dünger* zu testen. Ich höre darüber viel Gutes, was ich natürlich auch selbst testen möchte. Vielleicht wird das meine neue Empfehlung, es ist auf jeden Fall einer der am einfachsten zu dosierenden Dünger. Ich bin gespannt und werde in Zukunft weitere Beiträge dazu schreiben. Das dauert allerdings noch etwas, schließlich möchte ich Langzeiterfahrungen bereitstellen.

Der geplante Besatz

Als Besatz stelle ich mir hier etwas schlichtes vor. Entsprechend meines Artikels über den idealen Besatz habe ich ungefähr für 115 Zentimeter Fisch (inklusive Artenfaktor) Platz. Da ich größere Gruppen derselben Art bevorzuge, werde ich mich auf zwei Arten beschränken, welche zudem einen geringen Artenfaktor von 1,0 oder weniger haben.

Über die genauen Tiere bin ich mir noch nicht ganz sicher. Zur Auswahl stehen Zwergpanzerwelse, Feuertetras, Moskitobärblinge und Perlhuhnbärblinge. Ein beispielhafter Besatz könnte also so aussehen:

  • 18 Zwergpanzerwelse:
    • Männchen: 2,5 cm, Weibchen 3,0 cm – Ø 2,75 cm
    • Artenfaktor 0,8
    • Somit 2,75 cm x 18 x 0,8 =39,6 cm.
  • 20 Moskitobärblinge:
    • Je Tier ca. 2,5 cm (selten bis 3 cm) – Ø 2,75 cm
    • Artenfaktor 0,8
    • Somit 2,75 cm x 20 x 0,8 = 44 cm.
  • 20 Red Fire Garnelen:
    • Je Tier 3 cm
    • Artenfaktor 0,1
    • Somit 3 cm x 20 x 0,1 = 6 cm.
  • 8 Rennschnecken:
    • Je Tier 4 cm
    • Artenfaktor 0,1
    • Somit 4 cm x 8 x 0,1 = 3,2 cm.
  • 25 rote Posthornschnecken:
    • Je Tier 2,5 cm
    • Artenfaktor 0,1
    • Somit 2,5 cm x 25 x 0,1 = 6,25 cm.

In Summe wäre ich bei einem solchen Besatz also bei ca. 99,1 cm und somit ausreichend unter meiner maximalen Grenze. Ein Problem könnte natürlich sein, dass sich gerade Garnelen und Schnecken gut vermehren können. Allerdings sehe ich diese Tiere nicht problematisch an, da sie ebenfalls zur Sauberkeit des Beckens beitragen werden.

Abschließende Worte

Zugegeben, dieser Artikel kommt reichlich spät. Aufgestellt habe ich dieses Aquarium schon am 20.07. diesen Jahres. Allerdings kam ich bisher nicht dazu, einen Beitrag zu verfassen. Das hole ich hiermit nach. Ich hoffe, dass euch dieses Becken gefällt und werde natürlich mit regelmäßigen Updates für neue Beiträge sorgen.

Schreibe einen Kommentar

*

Diese Seite verwendet Cookies. Diese helfen bei der Auslieferung der Inhalte. Außerdem kommen statistische Analysen zum Einsatz. Beides hilft mir, Aquarien-Tipps.de für dich weiter zu verbessern. Möchtest du das dennoch nicht, erfährst du in meiner Datenschutzerklärung mehr zu diesem Thema. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen