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Aquascaping für Einsteiger – die Technik

Aquascaping für Einsteiger – die Technik

Wer seine ersten Schritte in die Welt des Aquascapings wagt, ist häufig verwundert über die horrenden Preise der Ausrüstung. Alleine die Technik eines 60-Zemtimeter-Beckens kann hier gut und gerne mit 1000 € zu Buche schlagen. Aquascaping für Einsteiger muss aber nicht so aussehen. Und in diesem Artikel möchte ich darauf eingehen, warum du dir diese Beträge beim ersten Aquascaping wirklich sparen solltest!

Außerdem stellt dieser Beitrag den Einstieg in meine Serie Aquascaping für Einsteiger dar:

  • Ich gehe in diesem Artikel im besonderen auf die Technik ein.
  • Im nächsten Artikel fasse ich einige Grundprinzipien des Aquascapings zusammen und zeige auf, wie wir diese einsetzen.
  • Da ich Inspiration für sehr wichtig halte, schreibe ich dazu ebenfalls einen Artikel.
  • Daraufhin möchte ich einige Tipps zur Wahl der Pflanzen für Einsteiger bieten.
  • Als nächstes gebe ich dir einen kurzen Leitfaden für den erfolgreichen Start deines eigenen Beckens…
  • … und erkläre daraufhin, wie du eine erfolgreiche langfristige Pflege gewährleisten kannst.
  • Im nächsten Schritt befassen wir uns mit der Auswahl der richtigen Tiere für dein Becken.
  • Abschließend möchte ich darauf eingehen, wie du von hier an in immer professionellere Bereiche fortschreiten kannst, wenn du das denn möchtest.

Da ich dir die Möglichkeiten aufzeigen möchte, verwende ich in diesem Beitrag auch nur Bilder von Aquarien, die ich nach diesem Prinzip aufgebaut habe. Mir persönlich ist die Technik der professionellen Ausstattung deutlich zu teuer, deshalb bezahle ich höchstens das mittlere Preisniveau. In den folgenden Beiträgen kann sich das ändern, da ich an meinen zwei Layouts im 54-Liter-Aquarium nicht alles aufzeigen kann.

Day Layout macht das Becken…

Als Neuling in der Welt der Naturaquarien gibt es eine große Vielfalt von Optionen. Die richtigen zu wählen ist dabei nicht immer einfach. Außerdem steht natürlich noch die Frage im Raum, ob das Ganze auch langfristig Freude bereitet. Um beim zweiten Punkt etwas weiter zu helfen, möchte ich als erstes etwas loswerden, das viele zu übersehen scheinen.

Im Aquascaping geht es um die Gestaltung schöner Szenen in Aquarien. Und genau das ist auch das wichtigste. Die teuerste und schönste Technik bringt mit einem veralgten und schlecht gestalteten Becken rein gar nichts. Da ist es deutlich sinniger, mit einfachen Pflanzen und günstiger Ausrüstung etwas wirklich beeindruckendes auf die Beine zu stellen.

Und genau deshalb empfehle ich im nächsten Abschnitt eine kleine Kombination guter Produkte, die mir beim Aquascaping für Einsteiger sehr gut gefallen.

… und nicht die Technik

Das alte Aquarium
Mein altes Aquarium.

Hier siehst du ein Fotos meines Einstiegs ins Aquascaping. Damals wusste ich nicht, dass ich einen Blog schreiben werde. Ich habe es in einem handelsüblichen 60-Zentimeter-Becken aus dem Baumarkt mit einer relativ schwachen Lampe (welche ich heute nicht mehr kaufen würde). Außerdem hatte ich einen günstigen Rucksackfilter und einem sehr einfachen Unterschrank. Abschließend kaufte ich noch eine CO2-Anlage mit einer 500-Gramm-Flasche.

Einiges würde ich heute nicht mehr auf diese Weise machen. Deshalb orientiere ich mich in diesem Beitrag lieber an meinem Aquarium Take It Easy, von welchem ich noch einen finalen Shot habe, den ich hier als Titelbild verwendete. Lediglich eine neue Lampe muss ich suchen, die von mir verwendete wird in Deutschland nicht mehr verkauft.

Die wirklich essentielle Grundausstattung

Im Folgenden möchte ich dir kurz eine Liste guter Produkte vorstellen. Ich möchte nicht zwangsläufig in die Tiefe gehen, warum ich genau diese wähle. In meinem Blog habe ich zu diesen Themen bereits einige Artikel, deshalb spare ich dir an dieser Stelle lieber etwas mehr Zeit.

Das eigentliche Becken

Hier rate ich zu einem 60-cm-Standard-Aquarium mit 54 Litern* mit einer Sicherheitsunterlage* und einem guten Markenunterschrank*. Das ist wirklich das essentiellste für dein neues Aquarium.

Du brauchst kein Aquarium für 150 € aus Weißglas mit nahezu unsichtbarer Verklebung. Das ist etwas für große Geldbeutel oder passionierte Aquascaper. Natürlich kannst du das kaufen, ich möchte es beim Thema Aquascaping für Einstieger allerdings nicht empfehlen.

Licht lässt Pflanzen wachsen

40 Lumen pro Liter. Das ist für mich so etwas wie eine magische Grenze. Ab diesem Punkt können wir fast alle Pflazen pflegen. Die JBL LED Solar Natur 24 Watt* bietet hier sogar noch etwas puffer und ist somit auch für eine ordentliche Rotfärbung zu gebrauchen.

Klar gibt es auch andere gute Hersteller und teils sogar günstigere. JBL vertraue ich allerdings sehr und da meine frühere Beleuchtung in Deutschland zum Zeitpunkt dieses Artikels leider nicht verfügbar ist, empfehle ich dieses Modell. Eine Twinstar für 170 € oder eine ADA-Lampe für 300 € macht zwar etwas mehr her, ist für den Einstieg aber nicht nötig.

Der Filter – am besten direkt mit Heizstab

Als Außenfilter würde ich ein Modell wählen, welches mindestens 1,3 Meter Förderhöhe und 600 Liter pro Stunde bietet. Im Idealfall bekommen wir noch einen integrierten Heizstab. So lenkt dieser nicht vom schönen Layout des zukünftigen Aquascapes ab.

Der Eden 511 Thermo neben meinem 54-Liter-Becken.

In meinem bisherigen 54-Liter-Aquarium machte ich mit dem Eden 511 Thermo* gute Erfahrungen. Er ist zwar nicht das Beste vom Besten, reicht aber aus. Und vor allem kommt er mit einer guten Auswahl an Filtermaterialien und ist mit den mitgelieferten Schlächen, sowie dem Ein- und Auslauf relativ unauffällig im Becken.

Natürlich gibt es auch hier deutlich hochwertigere Produkte. 150 € für einen Filter beim ersten Aquascape sind allerdings nicht nötig. Für den Mehrpreis bekommst du zwar eine einfachere Inbetriebnahme und eine einfachere Pflege, aber nichts ist mit dem von mir genannten Modell unmöglich.

Die CO2-Anlage

Für Pflanzen ist CO2 ungefähr der wichtigste Nährstoff. Vor allem bei einer starken Beleuchtung ist es essentiell, da wir ansonsten schnell in Algenprobleme geraten. Ich persönlich würde direkt auf ein Paket setzten, welches eine Nachtabschaltung, den Dropchecker und einen Diffusor mitliefert. Das ist zugegebenermaßen kostspielig, für den Erfolg allerdings essentiell.

Außerdem finde ich es sinnvoll, direkt mit einer 2-kg-Flasche einzusteigen. Zwar ist die Anschaffung ca. 50 € teurer, allerdings reicht sie für ein 54-Liter-Becken ungefähr vier bis fünf Monate und die Nachfüllung ist günstiger.

Dafür gibt es vielerlei Sets bei Amazon, leider konnte ich bisher keines davon testen. Persönlich finde ich dieses Set eine mit 2-kg-Flasche* sinnvoll, da alle wichtigen Komponenten Enthalten sind. Dazu zählen eine CO2-Flasche, ein Druckminderer, ausreichend Schlauch, das Rückschlagventil, der Diffusor und ein Dauertest.

Das ist auch der einzige Punkt, an dem ich definitiv nicht sparen würde. Zwar kannst du deutlich mehr für eine CO2-Anlage ausgeben, aber selbst unter den meisten ADA Becken steht ein Set für höchstens 250 – 300 €.

Fazit: Günstig heist nicht billig!

Damit kommen wir auf Gesamtkosten für die Technik von etwas weniger als 500 €. Wer das natürlich mit einem normalen Einsteigerset für die Fischhaltung für 60 bis 100 € vergleicht, wird sich vermutlich über den Preis wundern. Aber vergleichen wir es mit einer häufig beworbenen Ausstattung für Aquascaper, dann entsteht ein anderes Bild. Hier kostet allein das Becken schnell 150 €. Der Filter gerne 150 € und so geht das immer weiter. Insgesamt sparst du mit diesem Einstieg ungefähr 300 – 400 € und kannst das Geld in eine gute Bepflanzung und ordentlichen Bodengrund investieren.

Aquascaping für Einsteiger – darauf kommt es wirklich an

Haben wir eine ausreichende Technik für unser Aquarium, wie ich sie oben vorgestellt habe, dann geht es ans wesentliche. Wir benötigen nun drei Dinge:

  • Inspiration – und zwar viel davon. Schau dich gerne auf Facebook, Instagram, Pinterest und anderen Plattformen um. So findest du schnell heraus, welche Stile dir besonders gut gefallen. Wenn möglich, finde heraus, welche Pflanzen hier zum Einstaz kommen und wie das Hardscape aufgebaut ist.
  • Eine gute und regelmäßige Pflege des Beckens. Wöchentliche Wasserwechsel, eine tägliche Düngung und vieles mehr steigern die Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichenden Einsteig in die Welt des Aquascapings essentiell. Zu diesem Thema schreibe ich auf diesem Blog noch einen sehr ausführlichen Beitrag. Vor allem die ersten Wochen des Aquariums sind hier sehr wichtig.
  • Ausreichend Pflanzen. und nicht zu viele Fische. So sparst du dir spätere Probleme mit Algen. Außerdem ist es genau das, worauf es im Aquascaping ankommt. Pflanzen und Fische. Und das kreative Gestalten mit genau diesen.

Wie bereits angekündigt, werde ich zu diesen Themen ausführliche Beiträge verfassen, um Aquascaping für Einsteiger fassbarer und erfolgreicher zu machen. Ich hoffe, dass ich dir und vielen anderen damit helfen kann.

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