Algenplage im 128-Liter-Aquarium

Algenplage im 128-Liter-Aquarium

Mein Layout Cave in the Hill ist ein kleines Problemkind. In diesem Beitrag möchte ich euch zeigen warum. Außerdem gehe ich darauf ein, warum ich an dem Problem selbst schuld bin und welche Schritte ich unternehmen werde.

Die aktuellen Probleme

Insgesamt habe ich drei große Probleme mit diesem Becken:

  1. Grüne Punktalgen: Sie bedecken jeden einzelnen Stein meines Beckens. Das führt dazu, dass diese sehr grün wirken und somit nicht mehr den gewünschten Kontrast im Aquarium sicherstellen. Gerade bei einem relativ “einfarbigen” Layout ist das aber wichtig.
  2. Pinselalgen: Auch diese befinden sich auf vielen Steinen. Außerdem habe ich diese Algenart auch schon in mehreren Stellen meiner Bepflanzung gehabt. Ich gehe aktuell gegen die zweite Welle vor. Weshalb? Das erkläre ich später!
  3. Sterbendes Montecarlo Perlkraut: Im Kampf gegen Pinselalgen habe ich die “One-Two Punch” Methode angewandt. Diese ist sehr aggressiv und hat leider zu deutlichen Problemen mit meinem Montecarlo Perlkraut geführt.

Alle drei Aspekte sind sehr ärgerlich. Aber nichts davon ist wirklich kritisch. In den nächsten Abschnitten zeige ich euch, wie ich mit diesen Problemen umgehe.

Grüne Punktalgen

Diese Algenart tritt meist bei unzureichender Phosphatdüngung auf. Und das war auch bei mir der Fall. Ich dünge bekanntlich mit TNC Complete* und möchte dabei in diesem Layout gezielt sparsam düngen. Allerdings beinhaltet der Dünger vergleichsweise wenig Phosphat.

Bisher hatte ich damit noch nie Probleme. Deshalb habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Als die Algen dann kamen, dachte ich, ich könne mit etwas mehr Dünger dagegen wirken, denn so kommt ja auch mehr Phosphat ins Aquarium. Allerdings hat sich auch das nicht als sonderlich zielführend erwiesen.

Deshalb nutze ich jetzt zusätzlich einen Phosphatdünger. Aufgrund des sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses habe ich mich für Easy Life Fosfo* entschieden. Damit erhöhe ich den Phosphatgehalt im Becken nach jedem Wasserwechsel um 0,8 mg/l. Ich vermute, dass dies in Kombination mit TNC Complete* eine ausreichende Versorgung sicherstellt. Andernfalls kann ich individuell auf die Bedürfnisse meines Beckens reagieren.

Pinselalgen

Im Internet finden sich unterschiedliche Ursachen für diese Alge. Am häufigsten wird allerdings zu wenig CO2 genannt. Das kann ich jedoch ausschließen. Eine alternative Begründung ist ein Ungleichgewicht der Nährstoffe. Laut Aquasabi ist eine übermäßige Eisendüngung eine häufige Ursache. Allerdings ist mein Eisenwert im vertretbar niedrigen Bereich.

Also was ist hier los? Die Antwort ist relativ einfach: Da zu wenig Phosphat im Wasser enthalten ist, entsteht ein Ungleichgewicht. Dadurch ist das Eisen bzw. sind die Mikronährstoffe im Überschuss vorhanden. Ich vermute, dass ich deshalb Pinselalgen habe.

Um die Pinselalgen zügig loszuwerden, greife ich zusätzlich zu Wasserstoffperoxid. Mithilfe der Einnebelmethode behandle ich so schnell und sehr effektiv die befallenen Stellen. Und damit sind wir auch schon beim nächsten Punkt.

Sterbendes Montecarlo Perlkraut

Auf diesem Bild seht ihr den Vergleich zwischen gesundem Montecarlo Perlkraut und geschädigtem. Bei letzterem sind die Blätter deutlich kleiner, was nicht zu übersehen ist. Aber wie konnte das passieren? Das Ganze hat zwei Ursachen:

  1. Phosphatmangel: Kümmernde Triebe sind typisch für fehlendes Phosphat. Also ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass auch dieses Problem auf mein fehlendes Phosphat zurückführbar ist.
  2. Meine Algenbehandlung: Kürzlich ist mein alter Aquarienunterschrank kaputt gegangen. Darüber werde ich noch ausführlich schreiben. Da ich deshalb eh alle Tiere aus dem Becken nehmen musste, habe ich die “One-Two Punch” Methode angewandt. Diese ist allerdings sehr aggressiv und hat meinem Montecarlo Perlkraut deutlich geschadet.

Glücklicherweise habe ich in beiden Aquarien diese Pflanze. Deshalb kann ich ganz einfach die Rückschnitte aus meinem kleinen Becken nehmen. Mit diesen ersetze ich schrittweise die verkümmerten Wüchse im Großen. Das dauert zwar eine Weile, ist aber kostenlos und umweltfreundlich.

Abschließende Worte

Ein einziger Nährstoffmangel kann gravierende Folgen haben. Das ist wohl die Essenz dieses Beitrags. Deshalb ist eine ausgewogene Düngung sehr wichtig. Meine Empfehlungen sind und bleiben deshalb PPS Pro und Estimative Index. Beide Systeme funktionieren meiner Erfahrung nach recht gut und vermeiden derartige Probleme.

Eine zweite Lehre gibt es allerdings auch: Jedes Problem kann gelöst werden! Ich werde euch natürlich über die Fortschritte meiner Maßnahmen auf dem Laufenden halten.

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