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5 Dinge, die ich gerne zu Beginn gewusst hätte

5 Dinge, die ich gerne zu Beginn gewusst hätte

Ich startete 2006 mit meinem ersten 80-Zentimeter-Aquarium. Damals beging ich einige Fehler und der Frust war groß. Deshalb möchte ich euch heute einige Dinge aufzeigen, die ich damals gerne gewusst hätte.

Zu viel Futter schadet den Fischen und dem Becken

Wir füttern unsere Fische gerne. Sie wirken in aller Regel immer hungrig. Allerdings täuscht das. Ein normaler Fisch benötigt nur sehr wenig Futter. Jedes Bisschen, das nicht in ein bis zwei Minuten verspeist ist, lagert sich als Abfall im Becken ab.

Fische sind ähnlich wie wir Menschen. Sie können überfüttert werden und leiden dann gesundheitlich. Außerdem schaden die zusätzlichen Ausscheidungen unserer Wasserchemie. Dadurch entstehen häufig Algen, die jeder Aquarianer gerne vermeiden möchte.

Garnelen und Schnecken sind extrem wichtig

Red Fire Garnele
By DirkBlankenhaus (Own work) [GFDL or CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Ja, Garnelen und Schnecken vermehren sich enorm. Und genau deshalb sind sie so unglaublich wichtig. Sie verspeisen Futterreste und reduzieren somit die Zeit, in der Ammonium in unserem Becken vorhanden ist. Dadurch wirken sie Algenwachstum entgegen.

Außerdem sind gerade Schnecken ein guter Indikator, wann wir zu viel Füttern. Sie vermehren sich nämlich nur bei ausreichender Versorgung. Dementsprechend können wir bei einem explosiven Anstieg der Population davon ausgehen, dass zu viel Nahrung im Becken ist, die von den Fischen nicht verspeist werden konnte.

Keine Angst vor Algen in den ersten Wochen

Was hab ich nicht an Zeit investiert, um Algen in den ersten drei bis sechs Monaten meiner Aquarien zu bekämpfen. Teilweise ist das auch richtig. Die Erwartungshaltung war aber falsch. Denn Algen sind in den ersten Monaten durchaus normal.

Wenn du in den ersten Monaten deines Beckens Algen hast, dann versuche sie möglichst gut händisch zu entfernen. Erwarte aber nicht, dass danach keine neuen kommen. Bis sich das Becken ideal eingespielt hat, ist es völlig normal, dass immer neue Algenarten entstehen.

Du kannst das auch an meinem Black-Rock-Aquascape sehen. Dazu habe ich kürzlich erst einen Artikel vorgestellt. In diesem zeige ich dir, wie ich mit der One-Two-Punch-Methode die Algen der ersten Phasen oder während Pflegeproblemen beseitige.

Frostfutter ist die bessere Wahl

Trockenfutter ist gemütlich und macht die Tiere satt. Ungesund ist es auch nicht. Aber warum würde ich trotzdem davon abraten? Ganz einfach: Frostfutter ist meiner Erfahrung nach deutlich besser für das Aquarium und die Fische. Das hat mehrere Gründe.

  1. Frostfutter ist für die Tiere deutlich natürlicher.
  2. Trockenfutter lässt sich weniger präzise dosieren und fördert somit Algen.

Ich persönlich merke meinen Becken direkt an, wenn ich zwei Wochen nur Trockenfutter gebe. Die Tiere werden behäbiger und im Aquarium machen sich erste Algen frei. Während meines Urlaubs ist das auch in Ordnung. Aber ansonsten schaue ich lieber, dass ich ausreichend Frostfutter im Haus habe.

Kürzlich hatte ich wieder für drei Wochen einen Sitter, der meine Tiere gefüttert hat. Natürlich mache ich es ihm einfach und stelle das Dr. Bassleer Regular “M”* bereit. Es bietet sehr hohe Qualität und ist dadurch weit weniger problematisch. Trotzdem bevorzuge ich Frostfutter bei weitem.

Große Fische bedeuten viel Abfall

Mein Aquarium Stand 18.01.12

Gerade in den letzten Jahren meide ich zunehmend große Fische. Die Tiere sind zwar wunderschön, haben allerdings ein großes Problem. Vergleichen wir einen normalen roten Neon mit klassischen boesemans Regenbogenfisch, ist letzterer nur etwas mehr als doppelt so “lang”.

Aber das ist nicht was zählt. Der Fisch bringt deutlich mehr Volumen mit. Ich würde schätzen, dass die Relation der Ausscheidungen hier eher bei eins zu vier bis fünf liegt. Und klar, dann ist unser Aquarium auch etwas schwerer zu pflegen.

In keinem der hier vorgestellten Becken wirst du aktuell große Fische sehen. Das hat schlicht und ergreifend den Grund, dass ich mir keine Probleme einhandeln möchte. Ich bleibe da lieber bei kleinen Tieren und bin mir sicher, dass mein Becken nur minimal belastet ist.

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